
Kate ist der leistungsstarke Texteditor des KDE-Projekts. Er zeichnet sich durch seine Schnelligkeit, Anpassungsfähigkeit und eine klare Benutzeroberfläche aus. Im Gegensatz zu umfangreichen IDEs wie VSCode oder PyCharm bietet Kate eine schlankere Alternative, die weniger Ressourcen benötigt und schneller startet. Gleichzeitig lässt sich Kate mit Plugins, wie dem Python Language Server (pylsp), zu einer vollwertigen Entwicklungsumgebung ausbauen. Dadurch erhält man eine flexible Lösung, die sowohl für einfache Textbearbeitung als auch für professionelle Softwareentwicklung geeignet ist.
Und ich weiß, echte Linuxentwickler nutzen vi.
Kate mit virtuellem Python-Environment
Um Kate mit einer spezifischen Umgebungs-Konfiguration zu starten, empfiehlt sich die Verwendung eines Bash-Skripts:
#!/bin/bash
source "$(dirname "${BASH_SOURCE[0]}")"/.env
kate
Die .env-Datei sollte sich im gleichen Verzeichnis wie das Skript befinden:
. $(cd "$(dirname "${BASH_SOURCE[0]}")" && pwd)/.venv/bin/activate
In dieser .env-Datei wird ausschließlich eine virtuelle Python-Umgebung aktiviert, es können jedoch auch Pfade oder weitere Umgebungsvariablen hinzugefügt werden.
LSP-Client
Damit wird Kate innerhalb dieser Python-venv gestartet, sodass man beispielsweise im Terminal pylsp installieren kann.
pip install pylsp
Weiterhin kann man in Kate über die Einstellungen das Modul LSP-Client installieren und anschließend konfigurieren.
Zugegeben, es ist nicht so leistungsstark wie VSCode, PyCharm oder Eclipse, aber dafür sehr ressourcenschonend und lässt sich durch zusätzliche Module flexibel erweitern.